Knochenaufbau

Zahnimplantate sicher verankern

Knochenaufbau

Knochenaufbau im Kiefer: Zahnimplantate sicher verankern

Ist der Kieferknochen für eine sichere Verankerung eines Zahnimplantates nicht ausreichend, so muss vor dem Einsetzen des Implantates (Implantation) ein Knochenaufbau erfolgen. Mit dem Begriff Knochenaufbau (Augmentation) werden unterschiedliche Verfahren bezeichnet, die sich in Aufwand, Schwierigkeit und den damit verbundenen Kosten deutlich voneinander unterscheiden. Die Facharztpraxis für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Wilhelmshaven bietet Ihnen unterschiedliche Methoden des Knochenaufbaus, die wir individuell für jeden Patienten auswählen und Ihnen gerne im persönlichen Gespräch erläutern.

Knochenaufbau in Höhe und Breite

Ein wichtiger Unterschied ist, ob ein Knochenaufbau aufgrund fehlender Knochenhöhe (vertikal) oder reduzierter Knochenbreite (sagittal, transversal) erforderlich ist. Die knöcherne Wiederherstellung der Breite des Kieferknochens ist deutlich einfacher zu realisieren als die Gewinnung an Knochenhöhe. Das gilt allerdings nicht für den Sinuslift, der ein sehr sicheres Verfahren darstellt, um den knöchernen Boden der Kieferhöhle aufzubauen. Beim Knochenaufbau kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. Die anatomischen Verhältnisse und das Ausmaß des Knochenmangels bestimmen die am besten geeignete Methode des Knochenaufbaus.

Socket Preservation: Kontur des Kieferknochens erhalten

Der Begriff Socket Preservation bezeichnet Maßnahmen unmittelbar nach der Zahnentfernung, die dem Erhalt der Kontur des Kieferknochens dienen. Das Ziel ist es, nach der Abheilung optimale Bedingungen für die Einbringung eines Zahnimplantates zu schaffen. Dafür wird das leere Zahnfach mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt. Zeitgleich wird es mit einer Membran oder einem Zahnfleischtransplantat abgedichtet. So wird verhindert, dass die Kieferkammkontur zusammenbricht. Die Socket Preservation kann somit sinnvoll sein, wenn sich kurz nach der Zahnentfernung eine Implantation anschließen sollte.

Knochenanlagerung mit körpereigenen Knochenspänen

Fehlt nur wenig Knochen in der Breite, so kann der notwendige Knochen während der Operation gewonnen und angelagert werden. Hierfür können körpereigene Knochenspäne genutzt werden, die beim Bohrvorgang mit einem speziellen Fräsen und Filtern aufgefangen werden. In manchen Fällen wird auch Knochenersatzmaterial zusätzlich zur verbesserten Volumenstabilität verwendet, das mit körpereigenen Knochenspänen gemischt werden kann. Mitunter ist es sinnvoll, diesen Bereich mit einer Membran zu schützen, damit der Knochen bzw. das Ersatzmaterial ungestört einheilen können.

Knochenspreizung oder Bone Spreading

Ist der Kieferknochen für eine Implantation zu schmal, so kann er unter Umständen durch eine Knochenspreizung (Bone Spreading) in der Breite geweitet werden. Hierbei wird eine 'spezielle Klopftechnik' angewendet, um den Kieferknochen für das Einbringen des Implantats vorzubereiten. Beim Bone Spreading wird der schmale Kieferknochen mit Hilfe spezieller Meißel in ein inneres und ein äußeres Blatt gespalten. Das Zahnimplantat wird dann in den entstandenen Spalt eingebracht. Die verbliebenen Hohlräume können mit Partikeln aus körpereigenem Knochen oder Knochenersatzmaterial gefüllt werden. Die Klopftechnik ist für den Knochen sehr schonend ist, da kein Knochen 'weggebohrt' wird. Häufig wird die Klopftechnik vom Patienten als unangenehm empfunden, so dass sich eine milde Sedierung (Dämmerschlaf) empfiehlt.

Knochenblock im Kiefer fixieren

Ist bei Patienten eine Knochenspreizung nicht möglich, so kann ein größeres Knochenstück von einer anderen Stelle des Körpers entnommen werden - zumeist aus dem im Mund gut zugänglichen Kieferwinkelbereich. Der Knochenblock kann den Bedürfnissen entsprechend angepasst werden und wird dann mit kleinen Zugschrauben an der gewünschten Stelle im Kiefer fixiert. Der Knochenblock muss in der Regel erst drei Monate einheilen, bevor die Zugschrauben entfernt und das Implantat eingebracht werden kann. Auch hier kann es in der Einheilphase ratsam sein, den Knochen mit einer Membran gegenüber äußeren Einflüssen zu schützen, sprich den schnell wachsenden Bindegewebszellen.

Ihre weiteren Fragen rund um die Themen Knochenaufbau, Implantation und Zahnimplantate beantworten wir gerne in Abstimmung mit Ihrem behandelnden Hauszahnarzt in einem persönlichen Gespräch.

Von klein bis GROSS

Unsere Leistungen umfassen das ganze Spektrum Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgischer Eingriffe.

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Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg Dr. Jann Voltmann M.Sc. hat langjährige Erfahrung in der Therapie und Nachsorge von Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren. Der Facharzt für MKG-Chirurgie und Fachzahnarzt für Oralchirurgie hat mehr als 100 erfolgreiche mikrochirurgische und gestielte Lappentransfers zur Rekonstruktion von Gewebedefekten im Kopf-Halsbereich vorgenommen und verfügt somit über eine umfassende Expertise auf diesem Gebiet.

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